Wursteltag
Ohne Nala war es heute Morgen doch etwas schwieriger, aus dem Bett zu kommen. Ich kann aber stolz berichten, dass ich laufen war: eine kleine Runde mit Zwischenstopp beim Bäcker. Es ist Ferienzeit, und am Morgen Brot zu frühstücken und in Ruhe die Zeitung zu lesen, ist einfach großartig.
Es ist ein Wursteltag – das heisst, ein bisschen alles und überall. Ich gehe mit Mio in die Stadt. Er braucht dringend einen Haarschnitt. Die Coiffeuse findet es lustig, dass auch ich noch meine Haare schneiden lassen will. Ja, mit wenig Haaren ist es halt auch viel Arbeit, sie immer schön auf 1 mm zu halten.
Dann geht es weiter: neue Schuhe für Mio. Seine alten sind wieder ausgelatscht. Wir landen im sehr altbackenen „Peterhans Schuhe“. Och, da lob ich mir doch die großen Retailer und Einkaufszentren, bei aller Liebe für das lokale Gewerbe. Im PKZ bekomme ich dann eine neue Sommerhose. Die Bedienung war katastrophal. Ich rege mich mehr auf, dass ich nichts gesagt habe. So lustlos.
Und schon ist der Morgen halb um. Wir hüpfen beide auf den Elektroroller und düsen nach Hause.
Ich mache noch etwas Gartenarbeit. Der Sturm vor ein paar Tagen hat viel Material verteilt. Ich säge sogar die größeren Äste. Dann noch ein Interview mit einem US-Kandidaten. Packen für die Apulienferien. Einchecken. Ein paar Rechnungen bezahlen. Und dann ist auch schon Abend. Wir leeren den Kühlschrank und essen Reste.
Morgen geht es endlich nach Italien und das sogar mit dem Flugzeug. Ich glaube, ich bin noch nie mit dem Flugzeug nach Italien geflogen.