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Montags Brain Fry

Sehr wahrscheinlich ist eine Definition von Alter, wie man sich Montagmorgen um sechs Uhr fühlt. Heute war der Gemüts- und Fitnesszustand eher durchzogen. Wieder unmotiviert mit Nala los. Wir haben Lino zur Bushaltestelle gebracht, das hat mir gefallen. Das ganze Gymnasium fährt mit dem Bus in den Europapark. Alles doch auch noch grosse Kinder.

Auch Emma war heute unterwegs auf Schulausflug. Sie war irgendwo im Appenzell, sie kann den Ort aber nicht genauer beschreiben: „Wir sind in Winterthur in den Zug gestiegen. Wir sind in Gossau, glaube ich, ausgestiegen. Dort hatte es ein Tram. Dann waren wir dort.“ Sie waren rodeln. Tagsüber hat sie nach Geld für Slushy gefragt. Sie hat mich dabei gut um den Finger gewickelt. Da aber Birgit dann später die gleiche Nachricht von ihr bekam, waren wir uns nicht mehr sicher, ob sie uns da doch etwas abzocken wollte. Wollte sie nicht, wie wir dann beim Abendessen besprochen haben.

Ich war heute zu Hause. Nala hat mir ins Wohnzimmer gekotzt. Ich habe leider zuerst nur einen Flecken auf dem Parkett gesehen. Die Kotzflecken auf unserem schönen Teppich entdeckte ich dann erst um sechs Uhr nach Arbeitsschluss. Jetzt schauen wir gerade, wie gut unser Teppichreiniger funktioniert.

Und Mio? Der war heute zum ersten Mal alleine mit Nala Gassi. Auch zur Töss, damit sie kurz baden kann. Hat gut geklappt.

Ach, heute war alles so gedrängt. Mein Kopf brummt noch und ich kann noch gar nicht einordnen, was alles gerade so läuft. Es schwirrt richtig. Ich glaube, ich muss heute nochmals laufen gehen und alles etwas durchdenken. 30 Minuten Spazieren lösen 90 Prozent der Probleme. Auf jeden Fall stimmt das bei mir. Und es ist besser, dies vor dem Schlafen zu machen, sonst schwirrt es einfach weiter.

Es sind alle langsam bereit für die Sommerferien.

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