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Wandern in Athen, Essen in Piräus

Das wird ein kurzer Eintrag.

Nachdem ich gestern erfolgreich die Karaoke Session vermeiden konnte, bin ich heute Morgen früh mit einem weiteren leicht präsenilen Bettflüchtigen auf Mini Bergtour. Stephan war schon wach und etwas durch die Wohnung gestölpert. Ich musste ihn nur ganz wenig zu seinem Wanderglück schubsen. Athen ist auf allen Seiten von Bergen umgeben. Wir fahren mit dem Taxi ans Ende der Stadt und laufen dann durch Kieferwälder den Berg hoch. Es ist wieder windig und so ist alles sehr erträglich. Nach einer halben Stunde sind wir wach und im Fluss. Es geht dann doch steil hoch durch Geröllwände, 600 Höhenmeter werden es dann. Die Berge wurden mal komplett abgeholzt. Jeder Fleck Erde hier wurde über die Jahrhunderte schon mehrmals umgedreht. Wir sehen immer wieder auf die Stadt hinunter. Es sieht sich aus wie eine Gerölllawine. Alles voll weisser Klötze.

Kurz vor 12 Uhr treffen wir die anderen zum Mittagessen. Sie waren bis halb vier im Karaoke, aber hat sich alles sehr zahm angehört.

Wir fahren zu einen der Stadt Strände. Wunderbar. Wir liegen unter einem Baum, schlafen und lesen.

Abendessen gibt es dann in Piräus. Zuerst am Hafen mit den riesigen Bonzenjachten. Die Bars sind entsprechend hochgetakelt und laut. Wir trinken Negroni und machen etwas Stunk, weil sie schlecht gemixt sind, und haben es lustig.

Alles frittiert

Das Abendessen ist dann aber der Höhepunkt der Reise. Ein super einfaches Fisch Restaurant. Es gibt keine Karte. Wir essen Salat mit Feta, Scampi und frittierten Fisch und zum Abschluss Organenkuchen. Heute sich etwas Ouzo. Einfach grossartig. Der Tisch sieht aus wie ein Schlachtfeld. Der Kellner ist ein total cooler Typ und hat auch Freude an uns.

Was für eine tolle, chaotische, vielfältige Stadt. Oh Griechenland, ich war skeptisch, aber umso schöner und besser war es!

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hans.muster@beispiel.com
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