Blödeln, Scammer, Mcdonalds, nette Polizei, NZZ Pokal.
Am Abendtisch ist das Blödeln mit Nala zu einer neuen Familienlieblings-beschäftigung geworden. Wir amüsieren uns köstlich an und über sie. Und Birgit und ich sind ja auch wirklich über unsere Kinder amüsiert, wie sie es so mit ihr haben. Lino ist ja total verliebt und kann nur in dieser Babysprache mit ihr sprechen. Es fliegen nur so die Herzen, wenn er nach Hause kommt. Und Emma geht nun auch gerne mit Nala spazieren, weil sie dann mit ihrer besten Freundin abmacht, welche auch ihren Hund Gassi führen muss.
Auch sonst gab es viel zu erzählen. Mio ist stolz ob seiner guten Noten in Franz und Englisch. Er hat eine 5.6 in Französisch, was für mich als absolute Franzniete unvorstellbar ist. Emma meinte mit grossem Grinsen, dass sie heute einen positiven Eintrag erhalten hätte. Sie hätte sich gleich dreimal mit einem Beitrag gemeldet. Lino war so mit seiner Nala beschäftigt, dass er nicht viel anderes sagen konnte.
Am Mittag gab es heute mal wieder McDonalds. Ich war morgens kurz im Büro und hatte nichts für das Mittagessen vorbereitet und war schlicht auch zu faul. Und so bin ich mit Emma und Mio in den Maccies (so nennen sie McDonalds). Essen wie immer Scheisse, aber wir hatten es lustig. Auf der Fahrt zum McDonald hat wieder so ein Scammer angerufen. Er hat sich als Servicevertreter der Bank ausgegeben, dass mein Trading-Account gesperrt sei. Ob ich denn nicht mehr handeln wolle? Ich war gerade in Stimmung und habe die freundliche Scammerin umso freundlicher in ein langes, sinnloses Gespräch verwickelt. Ich habe mich etwas dumm gestellt und mich als Pferdehändler ausgegeben. Die Kinder fanden es so lustig und mussten dann laut lachen, als ich davon sprach, wie ich 120 Pferde gekauft habe. Nachdem ich nach Kühen zum Verkauf gefragt habe, hat sie einfach aufgehängt.

Heute habe ich auch ein nettes E-Mail von der Stadtpolizei Winterthur erhalten. Ich wurde vor ein paar Wochen geblitzt. In der Busse stand auch noch was von Nichttragen des Gurtes. Da habe ich Einsprache erhoben und dann kam heute dieses tolle E-Mail. Gibt es wohl auch nur in der Schweiz!

Und was mich heute auch gefreut hat, ist, dass wir zum ersten Mal in der NZZ erwähnt wurden. Das ist ein bisschen wie Pokale sammeln. Wir wurden vor Kurzem ja in der Financial Times erwähnt und letzten Sommer im Economist. Jetzt fehlen mir noch die New York Times sowie das Wall Street Journal 😄 Der Anfang ist schwer, aber irgendwann baut sich das auf und je mehr man genannt wird, desto einfacher wird das über die Zeit. Die Journis schreiben ja häufig voneinander ab und so hilft so was ungemein für die Bekanntheit. Hier der Link, ist aber hinter einer Paywall.
