Eisbad, KI und späte Telefonate
Die Züge fahren nun verkürzt. Bald wird sich das Sommerloch auch in den Zeitungen bemerkbar machen. Wobei die heutige NZZ eigentlich doch noch viel Lesestoff hatte. Vielleicht ist das auch ein Vorferieneffekt: Alle versuchen noch ihr Ding fertigzumachen, und das muss dann „raus“. Wobei es in der realen Welt dieses Sommerloch ja nicht wirklich gibt. Dann sind einfach die Journalisten in den Ferien. Die Kriege toben weiter, alte Krisen verebben, neue entstehen.
Ich war heute Morgen auf der Zugfahrt immer noch ganz beschwingt von dem schönen Sonntag und dem, was man alles so mit einer KI machen kann. Ich schreibe ja jeden Tag ein Log. Das habe ich nun mal wieder durch die KI gejagt. Da kann man sich selber etwas sezieren. Total spannend. Auch, was so auffällt: Die KI erkennt viel schneller und besser Muster als wir Menschen. Ich muss mein kleines System, das ich mir über die Jahre aufgebaut habe, mal näher beschreiben.
Zwei meiner wichtigsten Mitarbeiter haben sich gerade in den Vaterschafts- beziehungsweise Mutterschaftsurlaub verabschiedet. Für mich bedeutet dies gerade immer wieder späte Videokonferenzen, da wir zwei Stellen in den USA zu besetzen haben. Geht nicht anders.
Heute habe ich drei Podcasts fertiggemacht. Immerhin habe ich damit eine gute Sommerpause. Aber sonst war heute nicht viel los. Ich bin momentan nur daran, Arbeiten abzuschliessen und vor allem alles so zu organisieren, dass ich am Freitag vielleicht doch schon etwas früher los nach Doro kann. Lino und Nala kommen nun schon definitiv am Freitag mit mir mit. Birgit und die Kinder kommen dann am Samstag nach. Es wird ein Kommen und Gehen sein in Doro, aber das ist gut so.
Nun, da ich den grossen Eiskübel aus den USA aufgestellt habe, mache ich am Morgen wieder so kurze, zweiminütige Eisbäder. Wie habe ich das vermisst!