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Fast Schulende

Es ist einfach gerade eine lange, heisse Durststrecke. Wir stehen vor dem Schulende und es ist jedes Mal das Gleiche: „Alli durä“. Ab nächster Woche sollte es schon wieder abflachen. Am Samstag ist noch ein Endspurt mit Bewerbungen angesagt, da wir am Freitag das Zeugnis von Emma kriegen.

Lino plant wild seinen Campingtrip nach Doro und grübelt, wie man ohne Feuer überhaupt essen kann. Emma freut sich, dass nächste Woche angeblich Marta bei uns einzieht, und Mio freut sich auf den Start vom Hüttenbaulager. Das ist auch jedes Jahr und ist einfach eine total coole Sache. Eben Hütten bauen, dort schlafen und immer ein grosser Ausflug. Die Kinder kommen immer ein gutes Stück älter von diesem Camp nach Hause. Und ja, wir freuen uns, dass etwas Druck draussen ist und das sonstige Programm mit Klettern und so wegfällt.

Und wie es nun etwas Tradition geworden ist, laden wir am Freitag vor Schulende unsere Nachbarn zum Apero ein. Das ist toll, aber eben auch doch wieder ein gutes Stück Arbeit. Auf jeden Fall haben Birgit und ich uns die Sommerferien redlich verdient. Zuerst etwas nach Doro, dann an eine Familienhochzeit in Apulien.

Irgendwie muss ich dieses Wochenende noch das Fussballspiel der Schweiz unterbringen. Das findet ja Sonntag um drei Uhr in der Früh statt. Ich habe mir überlegt, das Spiel einfach erst nach dem Aufstehen zu schauen. Nicht aufs Handy zu schauen ist kein Problem, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe, den Fernseher einzuschalten und zurückzuspulen oder das Ganze einzustellen, ohne den Spielstand zu sehen. Eine diffizile Sache also. Und vielleicht herrscht ja eine ganz andere Stimmung, falls die Schweiz gegen Argentinien gewänne.

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hans.muster@beispiel.com
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