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Ich trinke maximal einmal pro Woche. Diese Woche war es der Freitag: zwei Bier, zwei Gläser Rotwein und, weil ich in Ravensburg über einen Whiskey gestolpert bin, eben noch ein Gläschen Whiskey. Entsprechend war mein Schlaf katastrophal. Das Bier war toll – wir waren ja im Bierwerk, wo frisch gebraut und gezapft wird –, der Rotwein ebenfalls. Aber hat es sich gelohnt? Na ja. Mit entsprechend schlechter Laune bin ich heute Morgen mit Nala durch den Wald gestapft. Das Laufen tat aber gut.

Samstagmorgen ist meine Lieblingszeit zum Zeitungslesen. Heute war es ein Artikel über die Auswirkungen der Landtagswahlen auf die Bundespolitik: vier Szenarien, alle nicht sonderlich erquicklich. Hätte man doch nur vor vielen Jahren diese Brandmauer fallen gelassen und die AfD mittels Regierungsbeteiligung gespalten und entzaubert. An den Rändern treffen sich die Rechten und die Linken dann wieder, vor allem wenn es darum geht, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen.

Apropos Fernsehen: Wir haben uns heute wieder gewundert, dass in der Zeitung immer noch das Fernsehprogramm abgedruckt wird. Wer schaut denn heute noch lineares TV? Und ja: Wer liest überhaupt noch gedruckte Zeitungen?

Heute putzen wir wieder einmal. Wir haben zwar eine Haushaltshilfe, die alles kann und macht – Putzen, Garten, Renovationen –, aber es sind halt immer nur drei oder vier Stunden pro Woche. Und so putze ich heute mal wieder das Bad. Auch nicht schlecht: Gewisse Winkel und Ecken hatten es doch wieder einmal nötig. Und so entwickelte sich ein geschäftiger Vormittag. Es liegt einfach auch viel herum; wir räumen also auf und entsorgen.

Dann der obligate Einkauf in der Migros: Ich freue mich über all die Aktionen und das Einlösen der Cumuluspunkte. Wir sind der Migros also trotz allem treu geblieben: Gewohnheit ist eben schwer zu schlagen. Sie liegt einfach so praktisch beim Markt, wo Birgit das Obst und Gemüse holt.
Die Kinder sind ebenfalls vollauf beschäftigt: Mio geht ins Badminton, Lino ins Tennis, und Emma hat heute ein Fussballspiel gegen Schaffhausen. Sie gewinnen und wir haben es verpasst.

Nach dem Mittagsschlaf ziehen wir gleich weiter. Ich möchte etwas am Computer arbeiten: Ich schreibe unter anderem an meinem wöchentlichen Energieblog. Und die KI zieht mich regelrecht in ihren Bann, ich lerne gerade enorm viel Neues. Emma hat ebenfalls viel Arbeit: Ich helfe ihr dabei, eine Präsentation für ihr anstehendes Vorstellungsgespräch bei der Allianz zu erstellen. Wobei: Die KI erstellt sie im Grunde, wir geben nur die Anweisungen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie wir noch vor ein oder zwei Jahren gearbeitet haben.

Die letzten zwei Wochen war ich viel unterwegs, entsprechend hat sich in der Waschküche ein beachtlicher Kleiderberg aufgetürmt. Ich bügle also. Das ist eigentlich eine Arbeit, die ich ganz gerne mache: Man kann dabei wunderbar Podcasts hören. Und so bügle ich alles weg und räume den Kleiderschrank auf.

Birgit geht am Abend noch zum Apéro zu Kinds. Ich mag heute nicht recht und habe einfach Lust, zu Hause noch etwas weiterzuwerkeln. Morgen wollen wir wandern gehen: Birgit hat einen neuen Wanderrucksack, den sie endlich eintragen möchte.

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hans.muster@beispiel.com
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