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Jackentage, Power Law & Klassenhelden

Ich bin gerade froh, dass es nochmals ein paar Tage regnerisch und etwas kühl ist. Dann kann ich nämlich eine Jacke anziehen. Ich mag das, wohl auch, weil ich dann etwas in den Taschen verstauen kann. Das fehlt mir sonst immer etwas im Sommer. Wohin mit meinem Notizbuch, wohin mit meinem Handy?

Heute bin ich mal wieder über das Power Law gestolpert. Das Power Law sagt aus, dass in den meisten Fällen die Wurzel aus der gegebenen Grösse anzeigt, wer oder was wirklich Wirkung hat – zum Beispiel die Anzahl der Leute in einer Firma, welche unentbehrlich sind. Oder die produktiven Stunden pro Woche. Es sind 6–7 Stunden. Das macht intuitiv Sinn. So bin ich auch wieder auf das Thema gekommen. Ich habe 2–3 Wochen genau aufgeschrieben, woran und wie lange ich arbeite. Und dann bin ich über einen Blog dazu gestolpert. Der Artikel, wo das formuliert war, meinte aber auch, dass man die anderen Stunden nicht einfach weglassen kann. Die gehören sozusagen dazu. Sozusagen das Grundrauschen. Ich denke, meine Strategie, bei lauen Stunden abzuschalten, anstatt sie einfach vor dem Bildschirm zu verbringen, ist dennoch gut.

Heute waren die beiden Jüngeren sehr gesprächig darüber, was gerade so an der Schule geht. Ein Junge in Mios Klasse wurde des Raums verwiesen, weil er frech war. Er nutzte die Strafe, um dann gleich im nahen Coop etwas Süsses kaufen zu gehen. Die Lehrerin sah ihn zufällig vom Klassenzimmer aus... In der Klasse war er der Held, von der Lehrerin gab es, glaube ich, richtig Saures... Im Klettern hat Mio ein anderer Junge Eindruck gemacht. Der hat 15 Dosen El Tony gekauft und in seinem Spind verstaut. Seine Mutter hat ihm El Tony verboten, sein Vater meinte, es sei okay. Wie auch immer, er hat auf jeden Fall während des Kletterns mal 2 Dosen runtergekippt. Mio meinte, er hätte nur einen Schluck gehabt (er hat sich zuerst auf der Autofahrt vorgetastet, ob es okay sei, Mate zu trinken). Fast gleich wie sein grösserer Bruder, nur dass es sich dabei um Bier handelt.

Emma war auch in Plauderlaune. Ich habe sie heute am Mittag auf dem Schulweg angetroffen. Ich war im Auto unterwegs. Sie will mir nicht glauben, dass ich mit dem Auto am Morgen zur Arbeit war. Sie hat mir am Mittag dazu fast eine kleine Szene gemacht. Ich konnte sagen, was ich wollte, sie hat mir einfach nicht geglaubt. Sie ist so happy an ihrer Sek und sie liebt es, über all die Jungs & Mädels und ihre Sachen zu berichten. Die Jungs sind alle etwas bescheuert. Heute musste sie wieder mit Nala raus zum Nachmittagsspaziergang. Sie hat zufällig wieder ihre Freundin Marta mit ihrem Hund (Charlie...) getroffen.

Birgit musste lange arbeiten und war erst kurz nach 7 zu Hause. Sie hat am Freitag schon ihre erste grössere Abgabe. Nun übt sie fleissig mit Mio Mathe. Er bringt gerade ungenügende Noten nach Hause. Dafür geht es besser im Französisch. Er war heute total aufgestellt, weil eine Prüfung richtig gut war (weil er auch fleissig mit Birgit dafür gelernt hatte).

Am Abend versuchen Birgit und ich gerade mal wieder eine neue Serie zu streamen. „The Agency“, ein Agententhriller mit CIA, politischen Verschwörungen und so. Aber wir schaffen, glaube ich, nie mehr als 15 Minuten, bevor uns der Schlaf heimsucht.

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hans.muster@beispiel.com
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